Rettungseingriffe am Handgelenk
W. Hintringer
Handgelenksbrüche
und Bandverletzungen am Handgelenk sind eine der häufigsten Verletzungstypen
sowohl beim Sport als auch in der Freizeit. Die Versorgung dieser Brüche
durch operative Verfahren mit Platten und Schrauben oder anderer Osteosyntheseverfahren
bringen nicht immer die erwünschten Ergebnisse.
Schmerzt die Hand oder ist die Bewegung eingeschränkt, ist man im
wahrsten Sinn des Wortes „handlungsunfähig“. Korrekturoperationen
mit Absägen der Knochen und Wiederherstellung von korrekten Gelenksverhältnissen
sind mit den Fortschritten der chirurgischen Techniken möglich geworden.
Man muss sich heute sozusagen nicht mehr mit einer „schiefen Hand“
abfinden. Auch ältere Personen, die früher oft vertröstet
wurden, können mit diesen neuen Techniken wieder Hoffnung schöpfen
und müssen ihre Fehlstellung nicht als Gott gewolltes Übel ertragen.
Sind die Zerstörungen durch Hochgeschwindig-keitstraumen jedoch zu
groß oder bestehen die Fehlstellungen schon lange Zeit, wird der
Knorpel der Gelenke zerstört . Eine Wiederherstellung der Funktion
ist dann schwierig oder nur mehr teilweise möglich.
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